Linkpopularität

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Die Linkpopularität beschreibt die gesamte Anzahl an Backlinks, also Verweise/Empfehlungen, die auf eine Website führen.

Hintergrund

Damit Suchmaschinen, hier im speziellen Google, die Suchanfragen von Nutzern mit entsprechenden Ergebnissen befriedigen können, werden eine Vielzahl von Rankingfaktoren in die Entscheidung mit einbezogen, welches Ergebnis welche Position einnimmt. Unter diesen Rankingfaktoren befinden sich auch die bereits angesprochenen Backlinks. Im Rahmen der Linkpopularität, die in der Regel durch den PageRank-Algorithmus ermittelt wurde, war allerdings lange Zeit lediglich die Anzahl an Backlinks entscheidend.

Der Grundgedanke war letztendlich, dass nur die Webseiten viele Backlinks erhalten, die auch einen Mehrwert zu bieten haben. Im laufe der Zeit hat aber immer mehr die Qualität darunter gelitten. Es schafften auch die „schlechten“ Webseiten ganz nach vorne, indem beispielsweise Linkkauf in großem Ausmaß betrieben wurde.

Inzwischen ist die Linkpopularität von der Domainpopularität abgelöst worden. Das hat dazu geführt, dass zumindest die Möglichkeit ausgemerzt wurde, eine Webseite durch unzählige Links von ein- und derselben Quelle nach vorne in die Ergebnisse zu bringen.

Durch regelmäßige Updates, die Namen wie „Penguin“ oder „Panda“ tragen, ist das Linkprofil einer Website als Rankingfaktor jedoch allgemein abgeschwächt worden. Immer noch wichtig, jedoch spielen nun vielmehr qualitative Aspekte bei den Backlinks eine Rolle als quantitative.

Das Thema Linkbuilding ist daher zu einer echten Gratwanderung zwischen Aufbau und Abstrafung geraten.

2018-02-17T13:08:05+00:00