Paid Media, Owned Media, Earned Media

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Die Begriffe Paid, Owned und Earned Media kommen aus dem Bereich Marketing und Mediaplanung und wurden erstmals im Jahr 2008 vom finnischen Handyhersteller Nokia definiert.
Kurz danach, im Jahr 2009 hat sich das Marktforschungsinstitut Forrester in einer Studie näher mit den Begriffen befasst und finden seit jeher Anwendung bei der Planung von Werbekampagnen. Vor allem im Online Marketing haben sich die Begriffe manifestiert und ermöglichen eine Einteilung der verschiedenen Marketinginstrumente in die einzelnen Werbeformen.

Paid Media

Paid Media bezeichnet alle bezahlten Werbemaßnahmen, die Unternehmen dafür nutzen, um Inhalte gezielt zu bewerben. Darunter fällt beispielsweise die klassische Bannerwerbung, Anzeigen auf Facebook, Twitter und Co., aber auch Google AdWords, womit Anzeigen in den Suchergebnissen geschaltet werden können. Unternehmen haben dabei die volle Kontrolle über die anfallenden Kosten und es lässt sich sehr genau analysieren, welche Maßnahmen letztendlich zum Erfolg geführt haben. Hierbei ist es wichtig, die Zielgruppe genauestens zu bestimmen, um Streuverluste zu vermeiden und um die Personen zu erreichen, die auch wirklich Interesse an den beworbenen Inhalten haben.

Owned Media

Unter Owned Media fallen alle Kanäle auf denen Unternehmen ihre Inhalte selbst veröffentlichen. Dazu zählen die Unternehmenswebsite, der hauseigene Blog, Social Media Präsenzen, oder auch Newsletter Angebote. Die Inhalte können dabei rein werblich oder redaktionell aufbereitet sein. Mischformen sind ebenfalls möglich. Die Verbreitung von Inhalten über Owned Media Kanäle ist ein Teilprozess des Content Marketing. Zielgruppenrelevante Inhalte werden dabei erschlossen und anschließend auf den eigenen Kanälen strukturiert verbreitet.

Earned Media

Earned Media wird nicht vom Unternehmen selbst generiert, sondern vielmehr von der Zielgruppe. Es geht darum, dass über eine Marke gesprochen wird oder die Inhalte geteilt werden. Das funktioniert allerdings nicht automatisch, sondern die Inhalte müssen entsprechend aufbereitet sein und zur Zielgruppe passen. Positive Earned Media muss zwar verdient werden, ist jedoch sehr wertvoll für das Unternehmen, denn geteilte Inhalte, Erwähnungen oder Kommentare, je nachdem in welcher Form sich Earned Media äußert, wird als unabhängiger wahrgenommen, als es beispielsweise bei Paid Media der Fall ist.

2018-02-17T13:12:36+00:00