Vor- und Nachteile von SEO und SEA

SEO (zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung) und SEA (zu deutsch: Suchmaschinenwerbung) bilden zusammen das Suchmaschinenmarketing und werden genutzt, um in den Ergebnissen von Suchmaschinen möglichst weit oben zu erscheinen.
Beide Disziplinen stehen in keiner Konkurrenz zueinander und sind jeweils ihrem eigenen Bereich zugeordnet. Durch die Schaltung von Suchmaschinenwerbung erreichen Sie die Positionen am Anfang und am Ende einer Ergebnisseite. Diese sind mit Anzeige gekennzeichnet und sollte ein Nutzer auf die Anzeige „klicken“, wird Ihnen ein vorher festgelegter Klickpreis in Rechnung gestellt. Die Positionen, die zwischen den Anzeigen erscheinen, nennen sich organische Suchergebnisse und diese Positionen erreichen Sie mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO).

Suchmaschinenmarketing ist ein mächtiges Instrument, denn eine gute Position in den Suchergebnissen von Google & Co. zu einem für Sie relevanten Suchbegriff, schlägt sich definitiv positiv auf Ihre Geldbörse aus. Das liegt einfach daran, dass Suchmaschinen aus dem Rechercheprozess nach Produkten oder Dienstleistungen nicht mehr wegzudenken sind. Potentielle Kunden suchen nach Ihnen, indem bestimmte Wörter oder Wortkombinationen in die Suchmaske eingeben werden, um so an nützliche Informationen zu gelangen. Das Suchmaschinenmarketing hilft Ihnen dabei, sich genau an diesem Punkt zu positionieren, so dass potentielle Kunden zu Kunden werden. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile von SEO und SEA und welche Disziplin ist vielleicht für Sie besser geeignet? Folgender Artikel soll Ihnen einen Überblick geben.

SEO – Definition

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization und heißt auf deutsch Suchmaschinenoptimierung. Damit sind alle Maßnahmen gemeint, die dazu dienen, in den Ergebnissen von Google & Co. eine gute Position zu erreichen. Aufgeteilt werden die Maßnahmen in On- und Off -Page Optimierung. Alles was „auf der Webseite“ verbessert wird, fällt unter die On-Page Optimierung und das was „außerhalb der Webseite“ geschieht gehört zur Off-page Optimierung. Google zieht beispielsweise über 200 Rankingsignale in die Bewertung mit ein und entscheidet so, welche Webseite an welcher Stelle steht. Diese Rankingsignale oder Faktoren lassen sich optimieren, so dass die Chance einer besseren Positionierung steigt. Alles in allem geht es letztendlich darum, Nutzern das bestmögliche Ergebnis zu liefern.

SEA – Definition

SEA ist die Abkürzung für Search Engine Advertising und heißt auf deutsch Suchmaschinenwerbung. Wie der Name schon sagt, wird dabei Werbung in Suchmaschinen geschaltet. Möchten Sie beispielsweise Werbung bei Google schalten, lässt sich das mit dem hauseigenen Programm „Google AdWords“ bewerkstelligen. Sie haben dort die Möglichkeit Anzeigen in den Suchergebnissen zu schalten oder mit so genannten Display Anzeigen auf themenrelevanten Webseiten zu erscheinen, die dem Display Netzwerk von Google angeschlossen sind. Die Anzeigen in den Suchergebnissen stehen entweder ganz oben oder ganz unten und sind mit „Anzeige“ gekennzeichnet. Eine Einführung in AdWords finden Sie hier.

Unterschied SEO/SEA

Beide Disziplinen unterscheiden sich in Bezug auf die Position in den Ergebnissen, Aufwand und Kosten extrem voneinander.

Kommt es zu einer Anzeigenschaltung bei einer Suchanfrage, sind die Anzeigen immer an erster Stelle positioniert, sowie am Ende der Ergebnisseite. Dazwischen liegen die Haupt-Ergebnisse, auch „organische“ oder „natürliche“ Ergebnisse genannt, die mit SEO erreicht werden können. SEO und SEA sind jeweils ihrem eigenen Bereich zugewiesen und stehen in keiner Konkurrenz zueinander. Das bedeutet, dass Sie mit Hilfe von SEO nicht die Anzeigen-Plätze ergattern können.

Klickt ein Nutzer auf eine Anzeige, zahlt das Werbetreibende Unternehmen pro Klick Geld an den Suchmaschinenbetreiber. Die Klickpreise für ein Suchbegriff sind ganz unterschiedlich und sind abhängig vom Thema und vom Wettbewerb. Sind Sie beispielsweise in einer Nische vertreten und es herrscht kaum Wettbewerb auf den jeweiligen Suchbegriffen, können die Klickpreise gering ausfallen, um auf der ersten Seite zu landen. Sind Sie allerdings in einem hart umkämpften Markt unterwegs, können die Klickpreise auch schonmal durch die Decke gehen, um auf der ersten Seite zu erscheinen.

Bei einem Klick auf ein „natürliches“ Ergebnis zahlt das Unternehmen nichts. Nichts für einen Klick. Um in den natürlichen Ergebnissen zu landen, jedoch schon. Zahlen in Form von Zeit und Zeit ist nunmal Geld. Hier ist eine individuelle Analyse wichtig, um konkretere Aussagen zu treffen, welche Rankinfaktoren optimiert werden müssen.
Ebenfalls abhängig vom Thema und dem jeweiligen Wettbewerb, kann sich SEO als sehr aufwendig gestalten oder in einem Nischenmarkt sehr günstig ausfallen.

Eine „AdWords-Kampagne“ ist schnell erstellt und theoretisch können Sie sofort starten und nach einer Überprüfung seitens Google in den Suchergebnissen landen. Die natürlichen Suchergebnisse lassen sich in der Regel nicht von heute auf morgen erreichen, was nicht zuletzt, wie schon erwähnt, auch stark von der jeweiligen Konkurrenz abhängt.

Vor- und Nachteile von SEO und SEA

Die Schaltung von Werbeanzeigen in den Suchergebnissen hat den größten Vorteil, dass man so als Unternehmen sehr schnell in den Ergebnissen landen kann, denn eine Kampagne ist relativ zügig erstellt. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn nur wer seine Kampagne fortlaufend kontrolliert und richtig justiert, wird mit SEA langfristig Erfolge erzielen. Die Schwierigkeit liegt einfach darin, die Klickkosten durch die Einnahmen einzufangen und das funktioniert nur, wenn alle Parameter aufeinander abgestimmt sind. Es müssen einerseits die richtigen Keywords hinterlegt werden und anderseits muss die Zielseite so optimiert sein, dass eine Conversion auch schnellstmöglich stattfindet. Verlässt der Besucher nach einem Klick die Webseite ohne eine Handlung durchzuführen, ist man mit dem CPC (Cost per Click) im Minus, so dass diese Kosten in darauffolgenden Aktionen wieder eingeholt werden müssen, um Gewinn zu erwirtschaften. Eine AdWords Kampagne kann sehr gut laufen und auch dauerhaft, vorausgesetzt man investiert genügend Zeit in die Planung und im weiteren Verlauf in die Kontrolle.

Ist eine Kampagne gut aufgestellt, werden potentielle Kunden gezielt angesprochen und der Abverkauf lässt sich steigern. Vor allem Unternehmer, die nicht die notwendigen Budget-Puffer haben, um in die Vor-Investition zu treten, sollten SEA nutzen, um schnellstmöglich wieder Einnahmen zu erzielen.

Der Vorteil von SEA liegt also ganz klar darin, dass sich kurzfristig Erfolge erzielen lassen, aber auch nur so lange wie die Kampagne auch läuft. Wird die Kampagne abgeschaltet, erscheint man auch nicht mehr in den Suchergebnissen.

Hier liegt der große Vorteil von SEO. Sie treten dabei zwar in die Vor-Investition, je nach Marktsituation, unterschiedlich hoch, können Sie sich jedoch langfristig in den Suchergebnissen positionieren. Haben Sie es einmal auf die erste Seite zu einem Suchbegriff geschafft, wird der Aufwand diese Position zu halten geringer und Sie zahlen nichts für einen Klick auf Ihre Webseite. So wie im Bereich SEA können Sie Nutzer zielgenau ansprechen, hier jedoch nachhaltig. Die Conversion über einen „reinen“ Klick in den natürlichen Suchergebnissen lohnt sich daher mehr, als über eine Werbeanzeige.

Betrachtet man die Positionen, die mit beiden Disziplinen erreicht werden können, stellt sich die Frage, welche Positionen besser geeignet sind. Pauschal lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten, doch es gibt verschiedenste Studien, die mit Hilfe der Eye-Tracking-Methode herausgefunden haben, dass die organischen Suchergebnisse interessanter für Nutzer sind, da Werbeanzeigen weniger Vertrauen genießen.

Fazit

Vor- und Nachteile gibt es bei beiden Disziplinen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass sich mit SEA kurzfristig Erfolge erzielen lassen. Erfolg hat man allerdings nur so lange eine Kampagne auch läuft. Die Einnahmen müssen zudem die Klickkosten auffangen, um Gewinn zu erwirtschaften.
Gleichzeitig muss kontrolliert und optimiert werden, damit das bestmögliche herausgeholt werden kann. Je nach verfügbarem Budget gibt es hier unterschiedliche Herangehensweisen.

Mit SEO positioniert man sich langfristig in den Suchergebnissen, dafür allerdings häufig in Verbindung mit einem höheren Aufwand. Je nach Wettbewerbssituation ist die Vor-Investition unterschiedlich hoch. Eine individuelle Analyse macht hier deutlich, welche Maßnahmen eingeleitet werden sollten, um die natürlichen Ergebnisse auf der ersten Seite schnellstmöglich zu erreichen. Die so genannten Schwellen-Keywords, lassen sich in der Regel bereits mit wenigen Handgriffen erreichen.

Welche Disziplin besser geeignet ist, darf letztendlich nicht die Frage sein. Wenn es darum geht, in Suchmaschinen sichtbar zu sein und das Budget ausreichend vorhanden ist, sollten definitiv beide Disziplinen in Angriff genommen werden. Beide Disziplinen sind zwar jeweils dem eigenen Bereich in den Suchergebnissen zugeordnet, doch wenn man sich klar macht, dass SEO letztendlich Optimierung für Nutzer bedeutet, kann das für SEA nicht schlecht sein.

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2018-09-10T16:07:38+00:00

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